Artikel: Lagenlook im Winter: warm und stilvoll in großen Größen

Lagenlook im Winter: warm und stilvoll in großen Größen
Draußen ist es kalt, drinnen oft warm: Im Winter brauchen Sie Kleidung, die sich anpassen lässt. Der Lagenlook ist dafür ideal. Mehrere Kleidungsstücke werden übereinander getragen und können je nach Temperatur an- oder abgelegt werden. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie der Lagenlook in großen Größen funktioniert, welche Stoffe sich im Winter eignen und wie Sie die Längen richtig staffeln.
Was ist Lagenlook?
Beim Lagenlook kombinieren Sie mehrere Teile unterschiedlicher Länge, die bewusst sichtbar bleiben. Typisch sind lange Tuniken oder Kleider als Basis, darüber ein Cardigan oder Pullover und außen eine Jacke oder ein Mantel. Der Look wirkt locker und lässig, und die weiten Schnitte bieten viel Bewegungsfreiheit. Ein Lagenlook ist also kein kurzlebiger Trend, sondern ein Kleidungsprinzip, das sich jede Saison neu kombinieren lässt.
Das Prinzip: drei Lagen
1. Die Basis: lange Tunika oder Kleid
Die unterste Lage ist meist die längste. Eine lange Tunika oder ein Kleid bildet den Grund des Outfits. Die graue Tunika mit Rollkragen und Ripsband ist rund 102 cm lang und hat durch den Rollkragen schon eine wärmende Wirkung am Hals. Darunter tragen Sie eine schmale Hose oder Leggings, zum Beispiel die schwarze Viskose-Hose.
2. Die Mitte: Cardigan oder Pullover
Die mittlere Lage sorgt für Wärme und lässt sich in geheizten Räumen schnell ausziehen. Offene Cardigans eignen sich besonders gut, weil die Tunika darunter sichtbar bleibt. Der schwarze Jacquard-Cardigan im Oversize-Schnitt besteht überwiegend aus Baumwolle und ist rund 90 cm lang. Weitere Modelle finden Sie in unserer Cardigan-Kollektion. Wer es geschlossen mag, trägt einen Pullover über einem Kleid, etwa den Merino-Touch Strickjersey-Pullover in Khaki. Gut zu wissen: Merino-Touch beschreibt die weiche Haptik. Das Material ist ein Mix aus Viskose und Polyester, keine Merinowolle.
3. Außen: Jacke oder Mantel
Die äußere Lage schützt vor Kälte und Wind. Hier haben Sie zwei Möglichkeiten: Eine kurze Jacke lässt die langen Lagen darunter sichtbar, ein langer Mantel umhüllt das ganze Outfit. Der Kunstfell-Mantel mit Kapuze in Schwarz ist oversized geschnitten, mit Taft gefüttert und rund 98 cm lang. Der Wollmantel mit Bubikragen ist rund 110 cm lang und enthält 20 % Wolle. Alle Modelle sehen Sie in unserer Mäntel-Kollektion.
Längen richtig staffeln
Damit ein Lagenlook stimmig wirkt, sollten die Längen sich deutlich unterscheiden. Bewährt haben sich zwei Varianten:
- Von kurz nach lang: Die äußere Lage ist die kürzeste. Eine Jacke mit rund 80 cm, zum Beispiel die kurze Herbst-Jacke, über einer Tunika mit 100 cm und mehr zeigt jede Lage.
- Ganz umhüllt: Der Mantel ist mindestens so lang wie die Tunika darunter. So bleibt der Saum der Tunika nicht unter dem Mantel hängen.
Die Länge steht auf jeder unserer Produktseiten. Ein kurzer Vergleich vor dem Kauf zeigt, ob die Teile zusammenpassen.
Welche Stoffe eignen sich im Winter?
- Jacquard: Ein gewebter oder gestrickter Stoff, bei dem das Muster eingearbeitet ist. Er wirkt meist fester als leichter Jersey.
- Chenille: Ein weicher Stoff mit samtiger, flauschiger Oberfläche, der sich angenehm anfühlt.
- Bouclé: Ein Stoff aus Garn mit kleinen Schlingen, der eine lebendige Struktur ergibt. Er ist typisch für Jacken und Mäntel.
- Jersey: Ein dehnbarer Maschenstoff, der weich fällt. Er eignet sich gut für die unterste Lage.
Die genaue Materialzusammensetzung jedes Modells finden Sie auf der Produktseite. Bitte beachten Sie für die Pflege immer das Etikett im Kleidungsstück.
Typische Fehler beim Lagenlook
- Alle Lagen gleich lang: Dann verschwimmen die Teile, und das Outfit wirkt wie ein einziges großes Stück.
- Unten zu weit: Eine weite Hose unter mehreren weiten Lagen bringt viel Volumen. Eine schmale Hose oder Leggings gleicht das aus.
- Zu dicke Mittellage: Ist der Pullover sehr dick, passt der Mantel oft nicht mehr bequem darüber. Ein offener Cardigan ist hier die flexiblere Wahl.
Farben im Lagenlook
Ton in Ton ist der einfachste Weg zu einem ruhigen Lagenlook, zum Beispiel Grau, Anthrazit und Schwarz übereinander. Wer Farbe mag, setzt sie in einer Lage ein, etwa mit einer Tunika in Bordeaux oder Petrol unter einem schwarzen Cardigan. Aktuelle Teile für die kalte Jahreszeit finden Sie in unserer Winter-Mode.
Drei Lagenlook-Outfits für den Winter
- Ton in Ton: graue Tunika mit Rollkragen, schwarze Viskose-Hose, schwarzer Jacquard-Cardigan und der schwarze Kunstfell-Mantel.
- Mit kurzer Jacke: lange Tunika mit 100 cm oder mehr, Leggings und die kurze Herbst-Jacke mit rund 80 cm.
- Mit Kleid: ein langes Jersey-Kleid, darüber der Merino-Touch-Pullover in Khaki und als äußere Lage der Wollmantel mit Bubikragen.
Häufige Fragen zum Lagenlook
Ist Lagenlook noch modern?
Der Lagenlook ist ein Kleidungsprinzip und kein kurzlebiger Trend. Er verändert sich mit neuen Farben, Stoffen und Schnitten, das Grundprinzip bleibt gleich: mehrere Teile in unterschiedlicher Länge, die sichtbar übereinander getragen werden.
Wie viele Lagen trägt man beim Lagenlook?
Meist sind es drei Lagen: eine lange Basis wie Tunika oder Kleid, eine mittlere Lage wie Cardigan oder Pullover und eine äußere Lage wie Jacke oder Mantel. Im Haus genügen oft zwei.
Passt der Lagenlook zu großen Größen?
Ja. Weite Schnitte und fließende Stoffe bieten Bewegungsfreiheit. Wichtig ist, die Längen deutlich zu staffeln und unten eine schmale Hose oder Leggings zu tragen, damit das Outfit nicht zu viel Volumen bekommt.
Welche Schuhe passen zum Lagenlook im Winter?
Flache Stiefeletten oder Stiefel passen gut zu Leggings und schmalen Hosen. Sie schließen das Outfit nach unten ab und halten warm.

